Die Generationen von morgen im Unternehmen von heute: Das Beispiel von Markas

06.02.2020 - Deutschland - Italien - Österreich - Rumänien

Wie kann ein Betrieb trotz zunehmender Digitalisierung sicherstellen, auch weiterhin als attraktiver Arbeitgeber auf junge Menschen zu wirken? Wie können neue Generationen im Unternehmen gefördert werden? Und was unternehmen Betriebe wie Markas, um sie auch nach Eintritt in die Arbeitswelt weiter auszubilden? 

Im vergangenen Monat wurde unsere Verantwortliche für Weiterbildung, Sara Dalprà, dazu eingeladen, im Rahmen des 10. Jubiläums des Trienter Projektes JobTrainer, einen Vortrag darüber zu halten, wie die neuen Generationen in die Berufswelt eingegliedert und auch nach ihrem Arbeitsbeginn weiter ausgebildet werden. Ziel der Veranstaltung war es, vor allem Überlegungen zur Didaktik in Bezug auf die Digitalisierung anzustellen und sowohl Innovation als auch die Bindung der Jugendlichen an das Territorium zu fördern. Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung, lag auf den 4 Paradigmen für die Weiterbildung der neuen Generationen im Unternehmen
Während ihres Vortrags zu diesem Thema hat Sara erläutert, wie aus ihrer Sicht sowohl Jugendliche aus den Generationen der Millennials und Generation Z als auch Unternehmen mit den Fragen rund um Ausbildung, Weiterbildung und Eintritt in die Arbeitswelt umgehen. Aus diesen Überlegungen heraus hat sie die 4 Paradigmen vorgestellt, die im Rahmen des JobTrainer-Projektes ausgearbeitet wurden, und diese am Beispiel von Markas dekliniert, um zu zeigen, welche Schritte unser Unternehmen anwendet, um die Weiterbildung und -entwicklung von Mitarbeitern zu fördern.
Weiterbildung wird im Dienstleistungsunternehmen Markas kontinuierlich gefördert

Weiterbildung für neue Generationen im Unternehmen: Die 4 Paradigmen

Paradigma 1: Man hört nie auf zu lernen

Früher ist man der Ansicht gewesen, dass man alles, was man für das spätere Berufsleben brauchen würde auf der Schulbank lernen und bis zur Rente in ein- und demselben Unternehmen arbeiten würde. Heute vertritt man eine andere Meinung: Unser Lernprozess hört nicht auf, sobald wir unseren Schul- oder Universitätsabschluss in der Tasche haben, denn auch danach gilt es sich weiterzuentwickeln und dazuzulernen. Wir entwickeln uns im Umgang mit anderen Menschen und Situationen und lernen, verschiedenste Situationen zu bewältigen. 

Wie wird dieses Paradigma bei Markas umgesetzt? 
Bei uns wird die Weiterbildung der Mitarbeiter kontinuierlich gefördert. Jedes Jahr steht dem einzelnen Mitarbeiter ein kostenloser Fortbildungskurs für seinen Arbeitsbereich zur Verfügung, um stets auf dem aktuellsten Stand zu sein und einen Einblick in neue Entwicklungen und Trends zu erhalten. Großer Wert wird auch auf das „Diversity Management“ gelegt, um den Austausch zwischen den einzelnen Generationen im Unternehmen anzuregen. Somit wird den Mitarbeitern ermöglicht, aus den Erfahrungen und Ideen der alten und neuen Generationen zu lernen. Ein weiterer Schritt wurde mit dem Projekt Markas Seeds unternommen, um junge Talente im Unternehmen zu fördern.
Markas setzt auf einen Coaching- und Mentoringprozess um Mitarbeiter kontinuierlich zu fördern

Paradigma 2: Man lernt aus Erfahrungen

Früher war man der Ansicht, dass man nur aus dem lernen würde, was einem in der Schule oder in Universitäten vorgesagt wird. Man war der Ansicht, jeder würde für sich alleine lernen. Heute weiß man, dass man am besten lernt, indem man selbst Hand anlegt und über seine Handlungen nachdenkt und Revue passieren lässt. Man hat gelernt, dass das Erlernen von Dingen ein unaufhörlicher Prozess ist, der auf den Austausch und Interaktionen mit anderen basiert. Es ist also wichtig, zu lernen wie man lernt, wie man sich anpasst, wie man mit anderen interagiert und wie man sich weiterentwickelt.

Wie wird dieses Paradigma bei Markas umgesetzt? 
Markas hat einen Coaching- und Mentoringprozess eingeführt, der den Vorgesetzten nicht als herkömmlichen und traditionellen Chef sondern als Coach sieht, der im ständigen Austausch mit seinen Mitarbeitern steht und sie durch konstruktives Feedback in ihrer beruflichen Entwicklung unterstützt. In diesem Zusammenhang spielt auch das Thema einer erfolgreichen Mitarbeiterführung eine große Rolle. Bei Markas wird diesbezüglich vor allem auf zwei Kernpunkte gesetzt: Motivation und Beteiligung der Mitarbeiter. 
Markas bietet seinen Mitarbeitern die Möglichkeit des Smarworkings, eine Plattform mit Corporate Benefits und Videointerviews für neue Bewerber

Paradigma 3: Digitale Technologien beeinflussen die neuen Generationen

Millennials, Generation Z und alle künftigen Generationen sind es gewohnt, von digitalen Technologien umgeben zu sein. Der Umgang mit sozialen Netzwerken und anderen digitalen Diensten gehört für sie zum ganz normalen Alltag. An dieser Stelle kommt eine Frage in den Sinn: Sprechen junge Menschen und Unternehmen eigentlich noch dieselbe Sprache?

Wie wird bei Markas damit umgegangen? 
Um auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen, hat Markas verschiedene Projekte ins Leben gerufen, um es ihnen zu ermöglichen, das Berufs- und Privatleben besser miteinander zu vereinbaren. Während bereits angestellte Mitarbeiter regelmäßig die Möglichkeit des Smartworking ergreifen können, um in Ruhe und konzentriert von zu Hause aus zu arbeiten, wird es Bewerbern seit Ende 2019 angeboten, Videointerviews zu führen. Auf diese Weise können sich die Kandidaten, die Zeit für das Bewerbungsgespräch besser in ihre täglichen Abläufe einplanen und gleichzeitig Zeit und Kosten für die Anfahrt zum Ort des Bewerbungsgesprächs sparen. Darüber hinaus verfügt Markas über eine digitale Corporate Benefit Plattform mit zahlreichen Vergünstigungen, über die jeder Mitarbeiter ganz individuell auf Angebote aus verschiedensten Kategorien wie Freizeit, Mode, Urlaub, Kultur und vielem mehr zurückgreifen kann. 
Bei Markas stehen den Mitarbeitern alle Türen offen. Sie sollen Neues ausprobieren und ihre Ideen einbringen.

Paradigma 4: Unternehmerische Fähigkeiten für die Berufe der Zukunft

„Wir sind der Meinung, dass jeder der Architekt seiner eigenen Zukunft ist. Was die berufliche Zukunft betrifft, bemühen wir uns immer darum, unseren Mitarbeitern alle Möglichkeiten offen zu halten, damit ihrer Weiterentwicklung bei Markas keine Grenzen gesetzt werden. Uns ist es wichtig, dass unsere Mitarbeiter Neues ausprobieren, ihre Ideen einbringen und nicht nur vorgegebenen Rezepten folgen. Denn auf diese Weise würden Arbeitsmethoden und Arbeitsabläufe nicht optimiert oder weiterentwickelt werden. Man würde immer auf dem gleichen alten Stand bleiben“ erzählt Sara.
„Heutzutage ist es wichtig, sich selbst den laufenden Veränderungen anpassen zu können. Bei uns bedeutet es, dass wir von unseren Mitarbeitern erwarten, proaktiv zu sein. Das schließt natürlich auch ein, dass man keine Angst davor haben darf, auch mal Fehler zu machen. In diesem Kontext muss man auch erlernen, wie man mit Problemen umgeht, wie man sie schnell und effizient löst und was man anschließend unternehmen kann, um sie zu vermeiden.“ 

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