Start frei für EatAbility: Das Projekt zur Integration junger Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt!

30.10.2019 - Italien

Nach einer langen experimentellen Phase von zwei Jahren ist das von Markas mitorganisierte Projekt „EatAbility“ in den Gemeinden von Villa Guardia und Uggiate in der Provinz von Como erfolgreich gestartet. Die Initiative richtet sich an junge Menschen mit Behinderungen und zielt darauf ab, ihnen erste Erfahrungen in der Arbeitswelt zu bieten und sie für den Berufseinstieg vorzubereiten

Im Mittelpunkt der Ende September gestarteten Aktion stehen Fabio, Annalisa, Davide, Andrea, Michele und Simone - 6 junge Menschen mit Behinderung, die ihren Einsatz im Schulkomplex von Civello (in Villa Guardia) finden und an drei Tagen pro Woche das Essen an etwa 70 Grundschüler verteilen. In der Gemeinde von Uggiate Trevano hingegen sind es Greta, Valentina, Andrea, Kadrie, Paolo, Silvia, Elena und Enza (8 Jugendliche vom Sozial- und Bildungszentrum Lurate Caccivio), die für die Essensausgabe an ca. 100 Schüler des Schulinstituts von Uggiate verantwortlich sein werden. Zu den Aufgaben der Teilnehmer gehören u.a. die Vorbereitung der Mensatische, die Essensverteilung und die Reinigung des Speisesaals.
Teilnehmer am Projekt EatAbility
Das Konzept stieß von Anfang an sowohl bei den Jugendlichen als auch bei deren Familien auf große Zustimmung, die „EatAbility“ als wichtige Chance zur Weiterbildung und Eingliederung in den beruflichen Alltag sehen. Nicht nur, dass sich die Projektteilnehmer wertgeschätzt fühlen, sie sehen sich dadurch auch als aktiver Teil einer Gesellschaft, in welcher sie sich tatkräftig einbringen und ihren Beitrag leisten können.

Um an der Initiative mitwirken zu können, mussten die Interessenten die zuvor geplanten Sicherheitskurse besuchen. Unerlässlich war dabei die Teilnahme am HACCP-Kurs, der auf die Gefahrenanalyse vor Ort einging und den Kursteilnehmern vermittelte, worauf sie während der Lebensmittellagerung und Zubereitung, Verarbeitung als auch Verteilung der Speisen achten müssen.

Entstanden ist das Projekt aus einer engen und erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Markas, dem Konsortium für soziale Dienste in Olgiate sowie der Gemeinde und dem Verein "L'Isola che non c'è".

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