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Veröffentlichungsdatum

23.10.2026

In Nachhaltigkeit investieren: ein Motor für Wachstum und Wandel.

Christoph Kasslatter auf der Veranstaltung „In Nachhaltigkeit investieren“
DIE VERANSTALTUNG

In Nachhaltigkeit zu investieren bedeutet vor allem, anzuerkennen, dass keine Organisation diesen Wandel allein bewältigen kann.

Markas-Event – In Nachhaltigkeit investieren

Die eigentliche Herausforderung besteht nicht darin, das eigene Engagement zu kommunizieren, sondern ein Netzwerk aus Partnern, Kunden und Lieferanten aufzubauen, die diese Verantwortung gemeinsam tragen.

Kunden und Lieferanten an einem Tisch.

Aus dieser Überzeugung heraus haben wir am 9. April im Garden House in Mailand die Veranstaltung „In Nachhaltigkeit investieren: ein Motor für Wachstum und Wandel“ organisiert.

Unser Ziel war es, einen Raum für den gemeinsamen Austausch zu schaffen, in dem Kunden und Lieferanten aus unterschiedlichen Branchen darüber diskutieren konnten, wie sich Nachhaltigkeit in den Arbeitsalltag integrieren, die Zusammenarbeit stärken und eine Kultur entwickeln lässt, die über die Grenzen einzelner Unternehmen hinausgeht.

ESG in der Praxis: drei Erfahrungen im Austausch.

Den Auftakt bildete eine Keynote zum Thema ESG von Prof. Marco Frey, ordentlicher Professor an der Scuola Superiore Sant’Anna in Pisa und einer der führenden Experten Italiens auf diesem Gebiet. Anschließend kamen bei einer Podiumsdiskussion unterschiedliche, sich ergänzende Perspektiven zu Wort.

DIE PODIUMSDISKUSSION

Unterschiedliche Perspektiven, die sich ergänzen.

Markas-Event – In Nachhaltigkeit investieren

Aus ökologischer Sicht zeigte Alessio Calandrelli, leitender Mitarbeiter im Gesundheitswesen am Kinderkrankenhaus Bambino Gesù, dass jeder ESG-Prozess mit der Messung der eigenen Leistung beginnt. Bevor sich eine Organisation ehrgeizige Ziele setzt, muss sie ihre Ausgangslage kennen, konkrete Kennzahlen festlegen, Daten erheben und daraus gezielte Verbesserungsmaßnahmen ableiten. Im Krankenhaus wurden dafür an allen Standorten detaillierte Energieanalysen durchgeführt. Auf dieser Grundlage konnten gezielte Maßnahmen mit messbaren Ergebnissen entwickelt werden.

Im Mittelpunkt des Beitrags von Giorgio Galli, Verantwortlicher für Qualität und Nachhaltigkeitsinitiativen bei UNA Italian Hospitality, stand die soziale Dimension. Er zeigte, wie Vielfalt, Barrierefreiheit und Inklusion zu strategischen Erfolgsfaktoren werden. Um seine Häuser inklusiver zu gestalten, arbeitet die Gruppe mit Organisationen von Menschen mit Behinderungen zusammen. Diese führen interne Audits durch und unterstützen bei der Planung von Verbesserungen. Das Beispiel zeigt, wie externe Perspektiven zu einer strategischen Ressource werden und Entscheidungen ermöglichen, die aus dem Unternehmen selbst heraus möglicherweise nicht entstanden wären.

Im Bereich Unternehmensführung erläuterte Daniela Vitali, Verantwortliche für ESG & Sustainability bei der Südtiroler Sparkasse, wie wichtig es ist, Nachhaltigkeit in die strategische Planung einzubinden. Dazu braucht es die Unterstützung der Führungsspitze und eine Unternehmenskultur, in der Ideen aus allen Bereichen aufgegriffen werden. Dieser Ansatz hat bereits konkrete Ergebnisse hervorgebracht, darunter das Projekt Sparkasse Energy: Zwei 2023 gestartete Photovoltaikparks sollen die bankeigenen Filialen mit Energie versorgen und gleichzeitig das Geschäftsmodell diversifizieren. So wird ökologisches Engagement auch zu messbarem wirtschaftlichem Mehrwert.

Elisa Montanari, CSR Ambassador und Communication Team Leader bei Markas, stellte die Verbindung zwischen diesen drei Dimensionen her. Sie betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit mit Partnern ist, die dieselben Nachhaltigkeitswerte teilen. Denn eine erfolgreiche ESG-Strategie hängt auch von der Qualität der Beziehungen ab, die ein Unternehmen entlang seiner gesamten Wertschöpfungskette aufbaut.

Nachhaltigkeit als gemeinsame Verantwortung.

Wenn Kunden und Lieferanten gemeinsam über dieselben Themen sprechen, entsteht Raum für neue Ideen, bestehende Beziehungen werden gestärkt und unerwartete Kontakte geknüpft. Beim anschließenden Networking und gemeinsamen Mittagessen wurden die Gespräche des Vormittags weitergeführt. Aus Denkanstößen entstand ein konkreter Austausch – und mitunter auch die Aussicht auf eine zukünftige Zusammenarbeit.

Für uns hat diese Veranstaltung einmal mehr bestätigt: Echte Nachhaltigkeit ist keine Leistung eines einzelnen Unternehmens. Sie entsteht durch gemeinsames Handeln.

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