Markas Nachhaltigkeit Event

In Nachhaltigkeit investieren: ein Motor für Wachstum und Wandel

14.04.2026

 
In Nachhaltigkeit zu investieren bedeutet vor allem, anzuerkennen, dass keine Organisation diesen Wandel allein bewältigen kann. Die eigentliche Herausforderung besteht nicht darin, das eigene Engagement zu kommunizieren, sondern ein Netzwerk aus Partnern, Kunden und Lieferanten aufzubauen, die dieselbe Verantwortung tragen.

 
Markas Nachhaltigkeit Event

 
Aus dieser Überzeugung heraus haben wir am 9. April im Garden House in Mailand eine Veranstaltung mit dem Titel „In Nachhaltigkeit investieren: ein Motor für Wachstum und Wandel" organisiert.

Ziel war es, einen Raum zu schaffen, in dem Kunden und Lieferanten aus verschiedenen Branchen gemeinsam darüber nachdenken konnten, wie sich Nachhaltigkeit in den Arbeitsalltag integrieren lässt, wie sich Synergien stärken lassen und wie sich eine Kultur entwickeln lässt, die über die Grenzen einzelner Organisationen hinausgeht.

 

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ESG in der Praxis: drei Erfahrungen im Vergleich
 
Den Auftakt machte Prof. Marco Frey, ordentlicher Professor an der Scuola Superiore Sant'Anna in Pisa und eine der renommiertesten Stimmen Italiens zu ESG-Themen, mit einem Keynote-Vortrag. Anschließend bot eine Podiumsdiskussion Raum für verschiedene, sich ergänzende Perspektiven.
 
Aus umweltbezogener Perspektive zeigte die Erfahrung von Alessio Calandrelli, leitender Mitarbeiter des Bambino Gesù Kinderkrankenhauses, dass die Fähigkeit zur Selbstmessung der Ausgangspunkt jedes ESG-Weges ist. Bevor ambitionierte Ziele gesetzt werden, braucht eine Organisation ein klares Bild davon, wo sie steht, konkrete Kennzahlen, systematische Datenerhebung und die Fähigkeit, diese Daten für gezielte Maßnahmen zu nutzen. Im Fall des Krankenhauses führte dies zu detaillierten Energieanalysen aller Standorte, aus denen gezielte und messbare Verbesserungen hervorgingen.

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Die soziale Dimension stand im Mittelpunkt des Beitrags von Giorgio Galli, Leiter der Abteilung für Qualität und Nachhaltigkeitsinitiativen bei UNA Italian Hospitality. Er fokussierte sich auf  Vielfalt, Barrierefreiheit und Inklusion als strategische Hebel. Um die eigenen Häuser inklusiver zu gestalten, hat die Gruppe Partnerschaften mit Behindertenverbänden aufgebaut. Diese führen interne Audits durch und begleiten konkrete Verbesserungen der Räumlichkeiten.  Ein Beispiel, in dem externer Input zu einer strategischen Ressource wird, und Entscheidungen ermöglicht, die intern kaum entstanden wären.
 
Daniela Vitali, Leiterin ESG & Sustainability bei der Südtiroler Sparkasse, erläuterte auf der Governance-Seite, wie Nachhaltigkeit in die strategische Planung eingebettet werden muss, mit der Einbindung von Führungskräften und einer Kultur, die Beiträge aus der gesamten Organisation aufgreift. Dieser Ansatz hat bereits greifbare Ergebnisse geliefert, darunter das Projekt Sparkasse Energy: zwei Photovoltaikanlagen wurde 2023 in Betrieb genommen, um die eigenen Filialen mit Strom zu versorgen und das Geschäftsmodell zu diversifizieren. Auf diese Weise wird ökologisches Engagement in messbaren wirtschaftlichen Mehrwert zu verwandeln verwandelt.

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Den Bogen über diese drei Dimensionen spannte der Beitrag von Elisa Montanari, CSR Ambassador und Communication Team Leader bei Markas. Sie erinnerte daran, dass die Zusammenarbeit mit Partnern, die dieselben Nachhaltigkeitswerte teilen, in diesem gesamten Prozess entscheidend ist. Eine solide ESG-Strategie lässt sich nicht von der Qualität der Beziehungen trennen, die ein Unternehmen entlang seiner Wertschöpfungskette aufbaut.
 
Nachhaltigkeit als gemeinsame Verantwortung
 
Kunden und Lieferanten rund um dieselben Fragen zusammenzubringen schafft die Voraussetzungen dafür, dass neue Ideen entstehen, bestehende Beziehungen wachsen und unerwartete Verbindungen entstehen. Das Networking und das abschließende Mittagessen haben das Gespräch des Vormittags auf natürliche Weise vorgesetzt. Aus Reflexionen wurden konkrete Austausche und, in einigen Fällen, mögliche künftige Kooperationen. Für uns hat diese Veranstaltung Folgendes bestätigt: wenn sie wirklich ernst gemeint ist, gehört Nachhaltigkeit keinem einzelnen Unternehmen, sondern entsteht gemeinsam.

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